Il lui a fallu 12 secondes pour parcourir les 100 mètres, du haut de ses plus de sept centimètres de talons, ont précisé les organisateurs du "Stiletto Run", où se sont affrontées cent femmes.
La course, sponsorisée par le magazine "Glamour", fait partie du festival "Global Fashion", rendez-vous de la mode internationale qui a investi ce week-end le Kurfürstendamm.
En remportant l'épreuve, Nadine Sonnabend empoche aussi un bon d'achat de 10.000 euros dans le plus prestigieux des grands magasins de Berlin, le KaDeWe. Et cela alors qu'elle ne porte presque jamais de talons aiguilles. "Je préfère de loin les tennis", dit l'étudiante en psychologie.
In zwölf Sekunden 80 Meter weit über den Kurfürstendamm. Für die Studentin Nadine Sonnabend aus Mainz ist das kein Problem. Souverän setzt sie sich am Samstag mit dieser Zeit auf dem Berliner Prachtboulevard gegen 100 Mitstreiterinnen durch und gewinnt damit den ersten Stiletto-Run in Deutschland.
Die 25-jährige Siegerin trägt nach eigenen Angaben normalerweise keine Stilettos, für den Wettlauf habe sie eine Ausnahme gemacht - mit Erfolg. Sie darf jetzt für 10 000 Euro im Berliner Nobelkaufhaus KaDeWe einkaufen gehen. Überraschend ist der Sieg der Psychologie-Studentin nicht, sie ist Stabhochspringerin und trainiert mehrmals pro Woche. "Sport ist einfach mein Leben", erklärt sie nach dem Sieg.
Frauen aus ganz Deutschland sollten in hochhackigen Schuhen über den Berliner Ku'damm sprinten. "Wir haben in den vergangenen vier Wochen rund 500 Bewerbungen zugeschickt bekommen", sagt Monika Fendt von der Zeitschrift "Glamour", die zu dem ungewöhnlichen Sprint eingeladen hatte.
Bedingung: Die Absätze der Laufschuhe mussten mindestens sieben Zentimeter hoch und durften höchstens eineinhalb Zentimeter breit sein. Für die Frauen anscheinend kein Problem, Unfälle gab es keine. Lediglich einige gebrochene Absätze sind zu beklagen.
Alle Teilnehmerinnen mussten sich und ihr Outfit vor dem Wettlauf auf einem Laufsteg dem Publikum präsentieren. Um 14.15 Uhr signalisiert ein symbolischer Startschuss den Beginn des Wettkampfes.
Die Läuferinnen laufen nicht alle gleichzeitig los, sondern werden vor dem Start mit einem Magnetchip am Fußknöchel ausgerüstet, so dass die Zeit individuell beim Lauf über die Start- und Ziellinie gestoppt wird.
Der erste Wettkampf in dieser Disziplin war Teil des "Global Fashion Festivals", bei dem sich an diesem Wochenende Designer aus aller Welt auf dem Ku'damm präsentieren.
